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    <title>Philip-Zander.de</title>
    <link>http://philip-zander.de</link>
    <description>Neue Arikel und Programme auf www.philip-zander.de</description>
    <language>de-de</language>
    <copyright>(c) Philip zander</copyright>
  <item>
    <link>http://philip-zander.de/blog/81-two+pass+encoding+mit+ffmpeg+und+x264.html</link>
    <title><![CDATA[Two-Pass-Encoding mit ffmpeg und x264]]></title>
    <description>
    <![CDATA[<h2>Einleitung</h2>
<p>
Ich wollte heute endlich mal ein paar Videos, die noch im veralteten MPEG-2-Format gespeichert sind in das viel effizientere Format h.264 komvertieren. Dabei wollte ich natürlich die Reibungsverluste, die bei einer solchen Konvertierung zwangsläufig entstehen, möglichst gering halten, weshalb ich unbedingt Two-Pass-Encoding verwenden wollte. Falls jemand nicht weiß, was das ist: Beim Two-Pass-Encoding wird der Umkodierungsprozess zwei mal durchlaufen: Beim 1. Mal merkt sich der Encoder, an welchen Stellen eine hohe Bitrate nötig ist (Szenen mit viel Bewegung oder Details) und wo er auch mit weniger auskommt, ohne dass Details verloren gehen. Erst im zweiten Durchlauf findet der eigentliche Konvertierungsprozess statt, bei dem dann die Informationen aus dem ersten Durchlauf verwendet werden.
</p>
<p>
Als Konvertierung-Programm wählte ich ffmpeg, von dem ich aufgrund seiner Vielzahl an Optionen und der großen Anzahl unterstützter Formate schon länger Fan bin. 
</p>
<p>
Soweit so gut, allerdings stellte sich die Sache als etwas komplizierter heraus als geplant: Denn ausgerechnet mit x264, dem Encoder für h.264, harmoniert ffmpeg beim Two-Pass-Encoding nicht so wirklich. Die Probleme fangen damit an, dass x264 partout nicht das von ffmpeg erzeugte Log-File benutzen will, sondern stehts ein eigenes anlegt, was sich leider immer gleich heißt und sich nicht umbenennen lässt. Dieses Log-File ist aber nötig, denn gerade da werden die Statistiken des 1. Durchlaufes gespeichert. Solange man imemr nur ein Video zur selben Zeit konvertiert, ist das zwar kein Problem, schön ist es aber trotzdem nicht.
</p>
<p>
Gravierender ist schon eher, dass die von ffmpeg mitgelieferten "Presets" trotz entsprechender Namen wie "[...]_firstpass.ffpreset" nicht Two-Pass kompatibel sind, weil die Einstellungen für den 1. und den 2. Pass sich in bestimmten Kern-Einstellungen unterscheiden, die x264 gerne einheitlich hätte. Das führt dazu, dass der Encoder streikte und ich einige Stunden lang geflucht habe, weil die Ursache aufgrund einiger wenig aussagekräftiger, teils irreführenden Fehlermeldungen seitens ffmpeg und x264 nur schwer zu erkennen war.
</p>
<p>
Ebenfalls problematisch waren einige Anleitungen im Netz, die schlicht falsch oder nicht mehr aktuell waren oder mit der Windows-Version von ffmpeg nicht funktionierten. Das erste Problem waren die Presets. Im Netz findet man häufig folgendes:
</p>
<blockquote>
  <pre>ffmpeg -i "old_video.mpg" [...] -vpre fast "new_video.mkv"</pre>
</blockquote>
<p>
Das funktioniert aber nicht. Jedenfalls nicht unter der aktuellen Version unter Windows. Als Meldung erhält man hierbei:
<blockquote>"File for preset 'fast' not found"</blockquote>
Die Presets sind Dateien, die im Unterordner .\presets von ffmpeg liegen, daher war der naheliegenste Versuch, einen der Dateinamen in diesem Ordner als Wert für -vpre einzusetzen. Doch egal wie man es auch versucht, mit Dateiendung, ohne Dateiendung, mit absolutem Pfad, ohen absoluten Pfad... es geht nicht.
Man muss nämlich eine andere Option verwenden. Und zwar -fpre in Verbdinung mit dem vollständigen Dateipfad des Presets. Richtig gehört, -fpre. Unterscheidet sich sogar um einen ganzen Buchstaben!
</p>
<h2>Die Fehlermeldungen</h2>
<p>
<blockquote>"Cannot read file 'ffmpeg2pass-2.log': No such file or directory"</blockquote>
Diese Meldung war absolut irreführend, da diese Datei immer leer ist und vom Encoder überhaupt nicht verwendet wird. Diese Meldung hat - wie ich durch das Internet herausgefunden habe - nicht nur mich ganz schön in die Irre geleitet. Ich weiß mittlerweile allerdings schon gar nciht mehr, wodurch sie hervorgerufen wurde. Irgendwie bin ich sie losgeworden.
</p>
<p>
Dann der Satz, der heute wahrscheinlich am häufigsten auf meinem Monitor zu lesen war:
<blockquote>"Error while opening encoder for output stream #0.0"</blockquote>
Diese Meldung ist immerhin nicht so irreführend, allerdings auch kaum aussagekräftig. Irreführend wiederum ist allerdings der Nachsatz: 
<blockquote>"maybe incorrect parameters such as bit_rate, rate, width or height"</blockquote> Die Betonung liegt hierbei wohl auf "maybe", denn ich kann nun mit Sicherheit sagen, dass es mit keinem der aufgezählten Parameter zu tun hatte.
</p>
<p>
Etwas mehr Sinn ergab die Fehlermeldung weiter oben von x264, die mir zuerst gar nicht aufgefallen war:
<blockquote>"different b_pyramid setting than first pass (2 vs 0)"</blockquote>
</p>
<p>
Kryptischer geht es kaum, aber immerhin etwas, womit ich Google füttern konnte. Was eine "b_pyramid" ist, weiß ich jetzt zwra imemr noch nicht, aber immerhin weiß ich, dass man sie getrost abstellen kann. Wenn man nur wüsste wie! Denn ich hatte diesen Parameter ja nirgens angegeben. Eigentlich gab es jetzt nur noch zwei Möglichkeiten: 1. Die Angabe steckt in einer der verwendeten Presets, 2. Software-Bug. Nachdem ich mit Notepad++ die Presets nach dem Wort "b_pyramid" durchsucht hatte und nicht fündig wurde, war ich kurz davor, das Programm in die Ecke zu schmeißen. Doch dann viel mir doch noch etwas ins Auge. Und zwar das Wort... "bpyramid". 
</p>
<p>
Ja, richtig, <em>ohne</em> Unterstrich. Warum? Das wissen wohl nur die Entwickler selbst. Ich kann nur vermuten, dass die Entwickler leichte sadistische Neigungen haben. Was auch erklären würde, warum sie das Programm lieber in <a href="http://www.ffmpeg.org/faq.html#SEC39">C statt C++ entwickeln</a>... wobei, das ist ja eigentlich eher Masochismus. Naja, vielleicht sind sie ja auch beides...
</p>
<p>
Übrigens gibt es auch andere Parameter, die völlig anders heißen. So gab es z.B. noch diese Fehlermeldung: 
<blockquote>"different weightp setting than first pass (2 vs 0)"</blockquote>
Im Preset-File heißt diese Eigenschaft aber völlig anders, nämlich: -wpredp. Wie ich das herausgefunden habe? Raten. Mein Glück, dass es nur wenige Parameter gab, die in den Preset-Files jeweils von 2 auf 0 wechselten.
</p>
<h2>Das Script</h2>
<p>
Jedenfalls habe ich es schlussendlich geschafft, und es ist ein relativ benutzbares Batch-Script dabei entstanden - ich will den ganzen Spaß ja nicht noch mal durchmachen müssen, wenn ich mal wieder was konvertieren will. Und da es sicherlich auch noch einige andere da draußen gibt, die am Two-Pass-Encoding verzweifeln, will ich euch das Script nicht vorenthalten:
<pre style="white-space: pre-wrap;       /* css-3 */
            white-space: -moz-pre-wrap !important;  /* Mozilla*/
            white-space: -pre-wrap;      /* Opera 4-6 */
            white-space: -o-pre-wrap;    /* Opera 7 */
            word-wrap: break-word;       /* Internet Explorer 5.5+ */">
@echo off

REM set directory for log file
set temp_dir=%temp%\ffmpeg_x264
set working_dir=%temp_dir%\%random%
REM Change this to the path where your presets are located
set preset_dir=c:\program files\ffmpeg\presets

REM fetch parameters
set input_file=%1
set output_file=%2

set pass_1_preset=%3
set pass_1_bit_rate=%4
set pass_1_bit_rate_tolerance=%5

set pass_2_preset=%6
set pass_2_bit_rate=%7
set pass_2_bit_rate_tolerance=%8


REM create temp working dir to workaround x264's bug
md "%temp_dir%"
md "%working_dir%"
REM assuming the temp directory lies on C: - couldn't find a solution that 
REM extracts the drive letter from the file path automatically. You may have to 
REM adjust this.
c:
cd "%working_dir%"

REM 1st pass
@echo on
ffmpeg -y -i "%input_file%" -an -pass 1 -vcodec libx264 -fpre &"%preset_dir%\%pass_1_preset%.ffpreset" -b %pass_1_bit_rate% -bt %pass_1_bit_rate_tolerance%  -threads 4   -f matroska -flags2 -bpyramid -wpredp 2 NUL
@echo off

REM 2nd pass
@echo on
ffmpeg -i "%input_file%" -acodec copy -pass 2 -vcodec libx264 -fpre "%preset_dir%\%pass_2_preset%.ffpreset" -b %pass_2_bit_rate% -bt %pass_2_bit_rate_tolerance% -threads 4 -flags2 -bpyramid -wpredp 2 "%output_file%"
@echo off

REM remove temporary directory
del /S /Q "%working_dir%"
rd "%working_dir%"

exit
</pre>
Speichert den Code einfach als "ffmpeg_x264_twopass_encode.cmd" oder unter einem kürzeren Namen, falls ihr einen findet.
</p>
<h3>Beispiel:</h3>
<p>
Aufgerufen wird das Script beispielsweise so (bewegt den Curser über die unterstrichenen Teile für eine Erklärung):
</p>
<p>
<code>
ffmpeg_x264_twopass_encode
  <acronym title="Quell-Datei">"d:\videos\old_file.mpg"</acronym> 
  <acronym title="Ausgabe-Datei">"d:\videos_new_file.mkv"</acronym> 
  <acronym title="Name des Presets für Pass 1">libx264-veryfast_firstpass</acronym>
  <acronym title="Bitrate für Pass 1 (bin nicht sicher, ob das wirklich irgendeinen Einfluss hat)">800k</acronym>
  <acronym title="Bitratentolreanz für Pass 1">500k</acronym>
  <acronym title="Name des Presets für Pass 1">libx264-slow</acronym>
  <acronym title="Bitrate für Pass 2">800k</acronym>
  <acronym title="Bitratentolreanz für Pass 2">500k</acronym>
</code>
</p>
<p>Viel Spaß beim Konvertieren! Natürlich könnt ihr die Parameter des ffmpeg-Aufrufs im Script auch noch verändern, wenn ihr z.B. ein anderes Ausgabeformat als Matroska haben wollt, oder das Video vorher noch deinterlacen wollt. Die benötigten Parameter findet ihr in der Doumentation von ffmpeg.</p>]]>
      </description>
  </item>
  <item>
    <link>http://philip-zander.de/blog/80-+ihr+seid+jetzt+in+der+oberstufe.html</link>
    <title><![CDATA["Ihr seid jetzt in der Oberstufe"]]></title>
    <description>
    <![CDATA[<p>"Ihr seid jetzt in der Oberstufe" oder "In der Oberstufe kann man mehr erwarten" - solche und ähnliche Sätze hört man jetzt oft von Lehrern, die mit der Qualität von Hausaufgaben oder Arbeiten nicht zufrieden sind.</p>
<p>Natürlich ist nichts dagegen einzuwenden, dass das geforderte Niveau in der Oberstufe ansteigt, jedoch bin ich etwas genervt von den Forderungen und Kommentaren mancher Lehrkräfte. Es liegt in den meisten Fällen nämlich gar nicht daran, dass der Schüler die Leistung nicht erbringen <strong>kann</strong>, sondern an mangelnder Motivation. Während in der ersten Klasse fast alle Schüler sehr motiviert sind, sind es schon spätestens in Klasse 3 nur noch die wenigsten. Woran liegt das? Jeder (zumindest halbwegs intelligente) Schüler lernt von Anfang an, dass es sich für ihn <strong>schlicht nicht lohnt</strong>, sich anzustrengen. Dies gilt leider besonders für die ersten vier Jahre. Hier werden alle Schüler in einen Topf geschmissen, das Niveau auf der Grundschule bewegt sich immer nur auf dem kleinsten gemeinsammen Nenner, der in der Regel sehr niedrig ist. Die meisten Schüler haben viel mehr Vorwissen, als von den Lehrplänen vorausgesetzt wird, was dazu führt, dass ein Großteil der Klasse mit erzwungenen Übungsaufgaben schlichtweg Zeit verschwendet.</p>
<p>Warum machen Schüler ihre Hausaufgaben nicht? Weil sie dumm sind? Weil sie bösartig sind? Nein: <strong>Weil es ihnen nichts nützt</strong>. <span style="font-size: 0.7em">(Ausnahmen bestätigen natürlich wie immer die Regel)</span></p>
<p>Ich glaube, dass jeder Mensch in gewisser Weise ein angeborenes Bestreben nach Effizienz hat - vielleicht ist das sogar der Grund, weshalb wir so erfolgreich sind. Unsere Vorfahren fingen damit an, Werkzeuge zu bauen - warum? Um effizienter arbeiten zu können. Warum gibt es Berufe? Weil es effizienter ist, Aufgaben auf verschiedene Spezialisten aufzuteilen. Warum haben wir Maschinen und Computer? Weil sie bestimmte Arbeiten effizienter erledigen können, als der Mensch.</p>
<p>Stumpfsinnige Schulaufgaben laufen diesem Prinzip zuwider. Wenn ein Schüler durch seine Hausaufgaben etwas dazulernen würde und wüsste, dass er das Gelernte später auch brauchen wird, würde er seine Aufgaben mit sehr großer Wahrscheinlichkeit erledigen. Denn der Mensch hat schließlich - wie alle Säugetiere - den Trieb, zu lernen.</p>
<p>Der Schüler hat aber nun die <strong>Pflicht</strong>, seine Hausaufgaben zu erledigen - kommt er dieser nicht nach, wird er bestraft. Was tut der Schüler also, um dies zu Umgehen? Er schreibt als Alibi einfach "irgendetwas" ohne sich Mühe zu geben. Jeder kennt das. Diese Verhaltensweise schleift sich über die Jahre ein, ohne dass es jemals irgendwen stören würde. Doch dann wird plötzlich erwartet, dass man dieses eingeschleifte Verhalten von einem Tag auf den anderen ablegt.</p>
<p>Natürlich wird so etwas von Lehrern - die leider gleichzeitig die einzigen sind, die die Situation verbessern könnten - nie bedacht. Stattdessen wird lieber wieder auf den Schülern herumgehackt - die bekanntlich ja auch an unseren schlechten PISA-Ergebnissen schuld sind. Schüler werden vom Beginn ihrer Schulkarriere an ausgebremst - und dann wird plötzlich "Vollgas" erwartet.</p>]]>
      </description>
  </item>
  <item>
    <link>http://philip-zander.de/blog/79-361+toleranz.html</link>
    <title><![CDATA[361° Toleranz]]></title>
    <description>
    <![CDATA[<p>Zu den bereits unzähligen vorhandenen "Toleranz-Aktionen" gesellt sich nun eine weitere. Dieser Rundumschlag gegen Rechtsextremismus, Nazis usw. trägt den wunderbaren Namen <a href="http://www.tagesschau.de/inland/videowettbewerb100.html">"361° Toleranz"</a>, was wohl übersetzt so viel heißen soll wie "Toleranz über alle Grenzen hinaus".</p>
<p>Der Name ist jedoch meiner Meinung nach ungünstig gewählt: 361° ist ironischerweise genau das gleiche ist wie 1°, wie jedem, der in Geometrie aufgepasst hat klar sein sollte. Dadurch verkehrt sich der Sinn natürlich ins komplette Gegenteil. Dennoch ist die Veranstaltung selbst wahrscheinlich noch peinlicher als der Titel, denn es handelt sich allem Anschein nach nur um eine weitere verkappte Wahlkampfveranstaltung der CDU - zumindest legt das starke Engagement von Bundeskanzlerin Angela Merkel so kurz vor der bevorstehenden Bundestagswahl diese Vermutung nahe. Es wär schön, wenn Politiker sich selbst auch einmal an das halten würden, was sie anpreisen. Toleranz gegenüber Computerspielern bzw. Jugendkultur wäre da z.B. ein guter Anfang... </p>]]>
      </description>
  </item>
  <item>
    <link>http://philip-zander.de/blog/78-es+gibt+keinen+markt+fuer+kinderpornografie.html</link>
    <title><![CDATA[Es gibt keinen Markt für Kinderpornografie]]></title>
    <description>
    <![CDATA[<p>Ich habe ja neulich schon einen Blogeintrag zu dem Thema veröffentlicht, diesmal möchte jedoch auf ein Interview mit dem rechtsanwalt Udo Vetter verweisen, um meine Darstellung nochmals zu unterstreichen: <a href="http://blogs.sueddeutsche.de/schaltzentrale/2009/08/05/es-gibt-keinen-markt-fur-kinderpornographie/">Blog der Süddeutschen</a></p>
<p>Auch sehr interessant ist, dass nun auch Frau von der Leyen öffentlich zugegeben hat, dass man die Sperren nicht nur gegen Kinderpronografie einsetzen werde, was von ihr ja bisher vehement bestritten wurde. Weiteres dazu bei <a href="http://www.gulli.com/news/zensurma-nahmen-von-der-leyen-2009-08-02/">gulli</a>. ihre Aussage, man wolle damit die "Demokratie im richtigen Maß halten" halte ich für äußerst bedenklich. Denn was Frau v.d.L für das "richtige Maß" hält, kann sich jetzt jeder selbst ausmalen...</p>]]>
      </description>
  </item>
  <item>
    <link>http://philip-zander.de/blog/77-meine+ganz+persoenliche+meinung+zu+herrn+gueldners+ganz+persoenlichen+meinung.html</link>
    <title><![CDATA[Meine ganz persönliche Meinung zu Herrn Güldners ganz persönlichen Meinung]]></title>
    <description>
    <![CDATA[<p>Ich habe <a href="http://www.gulli.com/news/matthias-g-ldner-die-unertr-2009-07-27/">hier</a> von der Kolumne des Grünen-Politikers Matthias Güldner erfahren. Die Kolumne erschien in der "Welt" und versucht offenbar mit einer Argumentation, die in ihrer Ignoranz der des Familienministeriums in nichts nach. Jedenfalls hat mich diese <a href="http://www.welt.de/die-welt/debatte/article4198568/Regeln-gelten-ueberall.html">Kolumne</a> vor allem aufgrund der Inkompetenz des Verfassers so auf die Palme gebracht, dass ich eine E-Mail für angebracht hielt.</p>

<blockquote>
<p>Sehr geehrter Herr Güldner,</p>
 
<p>Ihre Kolumne empfinde ich als eine Unverschämtheit, die Sie als verantwortlichen Politiker und als rationalen Menschen disqualifiziert. Sie schreiben die längst als falsch bewiesenen Behauptungen des Familienministeriums ab, ohne sie auch nur kritisch zu hinterfragen, und stellen gleichzeitig kurzsichtige Klischees über "die Internetnutzer" auf. Es hat den Eindruck als wollten Sie mit Ihrer platten Argumentation nur bei der Zielgruppe des Axel-Springer-Verlages auf Stimmenfang gehen. </p>
 
<p>> "Ihre Anhänger kämpfen mit hoch effektiven Mitteln für die Rechtsfreiheit ihres Raumes. Wer sich in ihre Scheinwelt einmischen will, wird mit Massenpetitionen per Mausklick weggebissen."</p>
 
<p>Ich will jetzt mal nicht in Frage stellen, was man sich darunter vorzustellen hat, per Mausklick "weggebissen" zu werden. Allerdings möchte ich zwei Sachen klarstellen: Das Internet ist keinesfalls rechtsfrei. Kinderpornografische Darstellungen sind im Internet ebenso illegal wie überall sonst. Die Sperrung von Internetseiten wäre völlig unnötig, wenn man endlich anfangen würde die Täter im "echten Leben" zu verfolgen. Genau das wollen die Kritiker auch, denen Sie ausgerechnet vorwerfen, sie wollten einen rechtsfreien Raum schaffen.</p>
 
<p>Diese von Ihnen sogenannte "Scheinwelt" ist der nächste Punkt: Das Internet mag kein Gegenstand sein, den man anfassen kann, aber das bedeutet nicht, dass das Internet virtuell ist. Hinter jedem der Kritiker im Internet steht ein echter Mensch. Und über 130 000 Menschen haben in einer Petition nicht ohne Grund gegen das geplante Gesetz gestimmt. Um nochmal auf ihre Mausklicks zurückzukommen: Eine Online-Petition ist mehr als nur "ein Mausklick". Sie ist ein demokratisches Mittel der Mitbestimmung in der Politik. Es müssen dafür sämtliche Adressdaten hinterlegt werden, damit die Gültigkeit dieser "digitalen Unterschrift" überprüft werden kann.</p>
 
<p>> "Die Tatsache, dass diese Community viel Zeit in virtuellen Räumen verbringt, spielt dabei eine große Rolle. Wer Ego-Shooter für Unterhaltung, Facebook für reales Leben, wer Twitter für reale Politik hält, scheint davon auszugehen, dass Gewalt keine Opfer in der Realwelt fordert. Anders kann die ignorante Argumentation gegen die Internetsperren gar nicht erklärt werden."</p>
 
<p>Sie scheren hier alle Internetnutzer über einen Kamm und stellen zudem Behauptungen auf, um eine begründugn dafür zu schaffen, die Argumente der Gegner nicht erntsnehmen zu müssen. Von Ihnen als Politiker erwarte ich da mehr - Von Ihnen erwarte ich, dass Sie sich mit der Gegenseite auseinandersetzen, anstatt sie von vornherein aufgrund ihrer falschen Vorurteile zu ignorieren.</p>
 
<p>> "Da ist zum Beispiel das Argument, die Sperren könnten umgangen werden. Da haben sich einige wohl das Hirn herausgetwittert. Genauso gut könnte die Tatsache, dass Morde begangen werden, obwohl sie verboten sind, als Argument gegen den Mordparagraphen im Strafgesetzbuch angeführt werden."</p>
 
<p>Der Vergleich ist völlig unpassend, und ihre Beleidigungen sind absolut unangebracht. Es geht bei dem Gesetz nicht darum, Kinderpornografie zu verbieten (wie gesagt ist sie das bereits), sondern sie zu sperren. Die Analogie dazu wäre, ein Stoppschild vor die Leiche zu stellen.</p>
 
<p>> "Auch wird behauptet, das Gesetz nütze nichts gegen Kinderpornographie. Jeder weiß, dass es kein Allheilmittel ist. Aber in Skandinavien wurden schon positive Erfahrungen mit vergleichbaren Gesetzen gemacht."</p>
 
<p>Diese Behauptung stammt von Frau von der Leyen und ist schlicht falsch. Selbst der Chef der Polizeiermittlungsgruppe gegen Kinderpornografie und Kindesmisshandlung in Stockholm zweifelt die Wirksamkeit der sich dort im Einsatz befindenden Sperren an. Bitte recherchieren Sie, bevor Sie alles nachplappern was Frau von der Leyen Ihnen vorsagt.</p>
 
<p>> "Die Glorifizierung des Internet wird vergehen."</p>
 
<p>Dabei muss ich unweigerlich an ein Zitat von Kaiser Wilhelm II denken: "Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung."</p>
 
<p>> "Der politische Makel, mehr auf den Trend gesetzt zu haben als auf die Bekämpfung realer Menschenrechtsverletzungen, würde dagegen lange haften bleiben"</p>

<p>Dieser Satz passt übrigens auch perfekt als Argument *gegen* die Sperren.</p>
 
<p>Zu guter Letzt: Sie Werfen den Gegnern der Internetsperren Ignoranz vor. Erstens frage ich Sie: Was ist ignorant daran, sich in die Politik einzumischen? Zweitens: Haben Sie jemals die Argumente der Beführworter und der Gegner verglichen und gegeneinander abgewogen? Die Kritiker haben eine Menge sehr gute Argumente vorgebracht, und die Argumente der Beführworter sind gänzlich entkräftet. </p>
<p>Auf der Seite der Beführworter bleibt am Ende nur ein "Argument" stehen: "Aber es geht doch um die Kinder!".</p>
 
<p>Mit freundlichen Grüßen,<br />
Philip Zander</p>
 
<p>PS:</p>
<p>Einige Artikel zu dem Thema, die ich Ihnen ans Herz legen würde:</p>
 
<p>Artikel des c't-Magazins über die us der Luft gegriffenen Statistiken des Familienministeriums: <br />
http://www.heise.de/ct/Die-Argumente-fuer-Kinderporno-Sperren-laufen-ins-Leere--/artikel/135867</p>
 
<p>Über die Verbreitungswege von Kinderpornografie: <br />
http://www.lawblog.de/index.php/archives/2009/03/25/die-legende-von-der-kinderpornoindustrie/</p>
 
<p>Zum Abschluss noch einen Blog-Eintrag des AK Zensur, "Löschen statt verstecken":<br />
http://ak-zensur.de/2009/05/loeschen-funktioniert.html</p>
</blockquote>]]>
      </description>
  </item>
  <item>
    <link>http://philip-zander.de/blog/76-bundestag+beschliesst+internetsperren.html</link>
    <title><![CDATA[Bundestag beschließt Internetsperren]]></title>
    <description>
    <![CDATA[<p>Das Thema <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sperrung_von_Internetseiten_in_Deutschland#Gesetz_zur_Bek.C3.A4mpfung_der_Kinderpornografie_in_Kommunikationsnetzen_.282009.29">Internetsperren</a> beschäftigt mich nun schon seit einigen Monaten, nun will ich endlich einmal meinem Ärger Luft machen und über das Thema bloggen. Zuerst einmal werde ich kurz zusammenfassen, welchen Zweck diese Sperren verfolgen, wer sie fordert, weshalb und wieso die Sperren eine Gefahr für die Demokratie darstellen.
</p>
<h2>Einleitung</h2>
<p>Anfang dieses Jahres sagte Familienministerin Ursula von der Leyen "Kinderpornografie", die angeblich im Internet überall zu finden und abrufbar sein soll, den Kampf an. Weil die Verfolgung der Seitenbetreiber oft nicht möglich sei und angeblich in vielen Ländern "Kinderpornografie" nicht unter Strafe stehe, schlug sie eine beschönigend als "Access-Blocking" bezeichnete Technik vor. Diese sorgt dafür, dass bei dem Aufruf einer als kinderpornografisch eingestuften Webseite der Browser auf einen Server des BKA umgeleitet wird, der statt der eigentlich aufgerufenen Seite ein großes rotes Stoppschild einblendet. Durch diese DNS-Sperre soll laut der Familienministerin der Sumpf der "Kinderpornoindustrie" ausgetrocknet werden, die angeblich Millionenumsätze erziehlt.</p>
<h2>Klingt doch gut!</h2>
Klingen mag das ganze bis hierher noch sehr schön, doch nicht alles ist Gold, was glänzt. Bei ihren Aussagen in den Medien verschweigt v.d. Leyen nämlich die Hälfte und argumentiert zudem mit aus der Luft gegriffenen Statistiken, deren Quellen niemals angegeben werden und <a href="http://www.heise.de/ct/Die-Argumente-fuer-Kinderporno-Sperren-laufen-ins-Leere--/artikel/135867">nicht belegbar</a> sind. Was übrig bleibt, sind falsche Behauptungen und sehr viel heiße Luft. Einige Beispiele:
<ul>

<li><h3>Behauptung: Die Seiten sind durch die Sperrung nicht mehr abrufbar</h3>
<p>Durch die Sperrung wird der Inhalt nicht gelöscht. <em>DNS</em> steht für <em>Domain Name System</em>. Die DNS-Server, an denen die Sperre ansetzt, liefern also selbst keine Inhalte aus, sondern teilen dem Browser lediglich mit, mit welchem Server er sich verbinden muss, wenn z.B. "www.google.de" in die Adressleiste eingegeben wurde. Vergleichbar ist das mit der "Auskunft" am Telefon. Wenn ich z.B. Herr Schmitt (=Domain) anrufen will, teile ich dies der Auskunft (=DNS-Server) mit, und erhalte die Nummer (=IP-Adresse), die ich wählen muss, um ihn zu erreichen. Alles, was die DNS-Sperrer macht, ist, bei bestimmten Namen, die falsche Telefonnummer zurückzugeben. Allerdings ist man ja nicht gezwungen, die Auskunft zu benutzen, man kann die Telefonnummern auch direkt eingeben oder die Kurzwahlfunktion benutzen. Genau so ist das auch im Internet. Durch die offene Struktur des Internets ist es prinzipiell jedem möglich, einen eigenen DNS-Server zu betreiben. Es dauert nur wenige Sekunden, einen alternativen DNS-Server als den automatisch vom Provider bereit gestellten im Betriebssystem einzustellen (Aleitungen findet man z.B. auf Youtube). Da die Sperre nur in den paar Servern der größten deutschen Provider implementiert werden soll, sind die Seiten dann sofort wieder abrufbar.</p></li>

<li><h3>Behauptung: Kinderpornografie ist im Internet überall zu finden und <a href="http://www.tagesschau.de/inland/petition106.html">problemlos abrufbar</a></h3>
<p>Frau von der Leyen behauptet immer wieder direkt oder indirekt ("Datenautobahn der Kinderpornografie Kinderpornografie"), Kinderpornos wären im Internet allgegenwärtig. Tatsächlich bin ich trotz meiner jahrelangen intensiven Internetnutzung nie zufällig auf solche Seiten gestoßen. Selbst, wenn man in Suchmaschinen oder Tauschbörsen mal aus Spaß nach diversen Begriffen sucht, wird man nicht fündig.</p></li>

<li><h3>Behauptung: Potentielle Konsumenten werden durch Spam-Mails  <a href="http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/BMFSFJ/Presse/interviews,did=122280.html">"angefixt"</a></h3>
<p>Ich habe schon viele Spammails bekommen, die für die verrücktesten Sachen geworben haben mit Links auf die verschiedensten Seiten, unseriöse Online-Shops, Pornoseiten, Malware usw. Aber niemals auf Kinderpornos. Natürlich ist meine persönliche Erfahrung nicht unbedingt represäntativ, aber es gibt noch einen viel wichtigeren Punkt, der die Behauptung unwahrscheinlich erscheinen lässt: Pädophilie ist eine sexuelle Ausrichtung, die man ebenso wie z.B. Homosexualität entweder von vornherein hat, oder eben nicht. Ein "Anfixen" wie bei Drogen ist daher gar nicht möglich, und zeigt mal wieder, dass Frau von der Leyen keine Ahnung hat, wovon sie spricht (oder sie tut so).</p></li>

<li><h3>Behauptung: "Kinderpornografie" wird professionell von der "Kinderpornoindustrie" produziert, die Millionengewinne erwirtschaftet </h3>
<p>Schon allein letzten beiden Punkte legen die Vermutung nahe, dass das Schreckgespenst Kinderpornoindustrie möglicherweise ein Phantom ist. Denn wie soll ein Industriezweig existieren, der zudem noch angeblich Millionenumsätze haben soll, wenn er nirgens auffindbar ist. Mir ist zumindest nicht klar, wovon ein ganzer Industriezweig ohne Kunden leben soll.</p>
<p>Nun komme ich zu dem Punkt, an dem ich erklären werde, wieso ich "Kinderpornografie" in Anführungszeichen setze. Ich halte diese Bezeichnung für irreführend, weil der Begriff Pornografie meiner Meinung nach impliziert, dass das Material professionell produziert wird. Tatsächlich findet Missbrauch doch vor allem in Familien statt, wovon wahrscheinlich nur ein winziger Bruchteil überhaupt in irgendeiner Form dokumentiert wird. Viele Kritiker, wie z.B. der Verein mogis (Missbrauchsopfer gegen Internetsperren) bevorzugen daher den Begriff "dokumentierter Missbrauch" gegnüber "Kinderpornografie". Auch wenn ich <a href="https://scusiblog.org/?p=1091">den Kommentar</a> zunächst für etwas überzogen hielt, muss ich ihm doch rechtgeben.</p></li>
</ul>

<h2>Warum die Sperre ihren Zweck nicht erfüllt</h2>
<p>Die Sperre erfüllt ihren vorgeblichen Zweck, Kindesmissbrauch zu bekämpfen in keinster Weise. Zum einen, weil die Sperre sehr leicht zu umgehen ist, zum anderen, weil Kinderpornografie nicht im normalen WWW zu finden ist. <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2009/03/25/die-legende-von-der-kinderpornoindustrie">Anwälte, die mit dem Thema zu tun hatten</a> und Kriminologen die sich damit befassen sind sich einig, dass "Kinderpornografie" nicht auf gewöhnlichen Webseiten angeboten wird, schon gar nicht kommerziell. Stattdessen wird das Material in geschlossenen Gruppen getauscht. Per Usenet, Filesharing, Instant-Messaging E-Mail usw. Häufig wird das Internet sogar aus Vorsicht gemieden, und die Daten wandern auf CD per Post oder per Handy an den Empfänger.</p>
<p>Darüberhinaus argumentieren Kritiker, dass die Bundesregierung genau das tue, was in den meisten Familien passiert, in denen Missbrauch stattgefunden hat: Es wird weggeschaut. Das Stopp-Schild ist praktisch ein Symbol für das Motto "Aus den Augen, aus dem Sinn". Keinem Kind wird geholfen, indem dokumentierter Missbrauch ausgeblendet wird. Im Gegenteil, es führt dazu, dass, obwohl der Fall bekannt ist, nichts unternommen wird. Außerdem greift das Schild prinzipiell immer erst dann, wenn es schon zu spät ist.</p>

<h2>Warum die Sperre gefährlich ist</h2>
<p>Die Sperrliste für die Internetseiten soll vom BKA erstellt werden. Weil die Liste jedoch illegale Website-Adressen enthält, darf sie niemandem zugänglich gemacht werden, in anderen Worten: Die Liste ist geheim und darf von niemandem kontrolliert werden. Damit erhält das BKA eine Übermacht, die mit dem Prinzip der Gewaltenteilung nicht vereinbar ist. Auch wenn von Frau von der Leyen immer wieder angeführt wird, es würden einzig und allein Kinderpornos gesperrt, ist klar, dass es nicht lange dabei bleiben wird. Es wird hier prinzipiell eine Zensurinfrastruktur geschaffen. Es gibt bereits die ersten Ansätze, Bombenbauanleitungen, Killerspiele, Tauschbörsen und illegales Glücksspiel gleich mit auf die Liste zu setzen. Als nächstes sind dann wohl die Webauftritte extremistischer Parteien, legale Pornoseiten (erste Forderungen danach gibt es bereits) dran. Und zum Schluss wird alles gesperrt, was der Regierung nicht passt. Meiner Meinung ist der Weg zu einer Internetzensur wie in China nicht so weit, wie es uns lieb wäre.</p>
<p>Ein weiteres Problem ist, dass die Zugriffe auf die Stoppseite natürlich mitgeloggt werden (auch wenn Frau von der Leyen immer wieder das Gegenteil behauptet, im Gesetzesentwurf steht es so drin). Es gab Bestrebungen, diese Daten auch für die Strafverfolgung zu nutzen, womit sich die Politiker selbst widersprechen, da anfangs ja behauptet wurde, das Stoppschild diene zur Verhinderung eines "zufälligen" Aufrufs. Zum Glück wurde dieser Teil kurz vor der Verabschiedung des Gesetzes wieder gestrichen. Dennoch sorgt das Logging dafür, dass jeder, der versehentlich eine gesperrte Seite aufruft, verdächtigt oder gar strafbar gemacht werden kann. Das ist gar nicht mal unwahrscheinlich, denn erstens werden nicht nur Webseiten gesperrt, die selbst Kinderpornografie enthalten, sondern auch solche, die direkt oder indirekt auf entsprechende Webseiten verlinken. Das ist jedoch mehr als schwammig. Letztlich besteht doch das ganze Web aus Verlinkungen, und auf irgendeinem Weg werden fast alle Seiten irgendwie miteinander verknüpft sein. Dann gibt es noch den Fall, dass eien Seite gehackt wird, oder ein böswilliger Nutzer in einem Forum einen u.U. verschleierten Link setzt. Außerdem wäre es durchaus denkbar, an einem fremden Rechenr absichtlich eine gesperrte Webseite aufzurufen, um jemandem zu schaden.</p>
<h2>Abschluss</h2>
<p>Ich will Kindesmissbrauch auf keinen Fall verharmlosen oder gar unterstützen. Die Sperre ist aber der falsche Weg. Das Material gehört von den Servern <em>gelöscht</em>, und noch viel wichtiger die Täter verfolgt. Es hat sich übrigens gezeigt, dass meist eine <a href="http://ak-zensur.de/2009/05/loeschen-funktioniert.html">E-Mail an den Webhoster genügt</a>, um die Inhalt zu entfernen. Hingegen ist das Missbrauchspotential der Sperre enorm. Das BKA könnte ohne Kontrolle praktisch beliebige Webseiten auf die Sperrliste setzen. Das Vorhaben ist daher meiner Meinung nach nicht nur eine Gefahr für den Rechtsstaat, sondern auch verfassungswidrig, denn es gilt keine Gewaltenteilung mehr. Und selbst ohne böse Absicht kann es zu Fehlern in der Liste kommen. Es gibt Beispiele aus anderen Ländern, in denen es ähnliche Sperren schon gibt, haben gezeigt, dass oft sehr viele Seiten zu Unrecht gesperrt werden, beispielsweise die Webseite einer Zahnarztpraxis in Australien.</p>
<p>Ich möchte Frau v.d. Leyen ungern unterstellen, dass sie eine Zensur einführen möchte, aber auf alle Fälle baut sie die Infrastruktur dafür auf.
Die Erfahrung zeigt, dass Möglichkeiten, etwas zu tun, in der Regel auch früher oder später genutzt werden - ob von der jetzigen Regierung oder einer zukünftigen ist letzlich egal.</p>]]>
      </description>
  </item>
  <item>
    <link>http://philip-zander.de/blog/74-schaeuble+lobt+china+fuer+die+ausrichtung+der+olypmischen+spiele.html</link>
    <title><![CDATA[Schäuble lobt China für die Ausrichtung der Olypmischen Spiele]]></title>
    <description>
    <![CDATA[<p>Während sich die ganze Welt über Chinas Zensurmaßnahmen aufregt, lobt Innenminister Schäuble China für die Organisation und ironischerweise sogar für die Pressefreiheit während der olypmischen Spiele. </p>
<p>Eigentlich klar, dass für Schäuble, der in Deutschland die Vorratsdatenspeicherung und den Bundestrojaner einführen will, Pressefreiheit offenbar eine unwichtige Nebensache ist.</p>]]>
      </description>
  </item>
  <item>
    <link>http://philip-zander.de/blog/73-firefox+download+day+2008.html</link>
    <title><![CDATA[Firefox Download Day 2008]]></title>
    <description>
    <![CDATA[Am 17. Juni 2008 veranstaltet die Mozilla Foundation, die Entwickler des Browsers Firefox, einen Downloadtag für den brandneuen Firefox 3, an dem der Rekord der meisten Downloads innerhalb von 24 Stunden aufgestellt werden soll. Man kann sich auf <a href="http://www.spreadfirefox.com/node&id=0&t=26">SpreadFirefox.com</a> registrieren ("Pledge now!"), damit man per E-Mail benachrichtigt wird, wenn es soweit ist.
<p style="text-align:center"><a href="http://www.spreadfirefox.com/node&id=0&t=269"><img border="0" alt="Download Day" title="Download Day" src="http://www.spreadfirefox.com/files/images/affiliates_banners/sns_badge1_en.png"/></a></p>
<p>Ich werde auf jeden Fall mitmachen. Zur Zeit benutze ich schon den Release Candidate 2 des Firefox 3, mit dem ich höchst zufrieden bin (siehe auch <a href="http://philip-zander.de/blog/71-firefox+3.html">dieser Blogeintrag</a>), aber ich bin auch sicher, dass die finale Version noch einige Verbesserungen enthalten wird. Ich empfehle wirklich jedem - ganz egal, ob er schon den Firefox benutzt oder nicht - teilzunehmen, und diesen genialen Browser herunterzuladen! Er ist sicherer, schneller und vor allem anpassbarer als jeder andere Browser. Ihr werdet den Download nicht bereuen!</p>]]>
      </description>
  </item>
  <item>
    <link>http://philip-zander.de/blog/72-gleisaustausch+bei+der+bahn+monstermaschinen.html</link>
    <title><![CDATA[Gleisaustausch bei der Bahn - Monstermaschinen]]></title>
    <description>
    <![CDATA[Zur Zeit werden auf der Strecke Kronberg - Niederhöchstadt die Gleise ausgetauscht. Am Mittwoch waren die Ungetüme, mit denen das bewerkstelligt wurde, praktisch direkt vor unserer Haustür. Da man das ja nun nicht alle Tage sieht, habe ich ein kleines Video davon aufgenommen, denn manchmal sagt ein Video mehr als tausend Worte.
<p>
<object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/sLrjVhFn97A&hl=en"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/sLrjVhFn97A&hl=en" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344"></embed></object>
</p>
<p>Ich jedenfalls war von den Maschinen schwer beeindruckt,obwohl die Technik eigentlich "ganz einfach" ist: Die Maschine biegt die Schienen vorne "einfach" auseinander, hebt sie an, tauscht die darunterliegenden Blöcke aus und biegt die Schienen schließelich wieder zusammen. Natürlich war das ganze nicht eine einzige Maschine, sondern vielmehr ein ziemlich langer Zug mit mehreren, spezialisierten Wagons. Vorne war das Lager mit neuen Blöcken, dahinter der Biege- und Setzmechanik, und ganz hinten noch viele Wagons, bei denen ich nicht ganz sicher bin, wofür sie gut waren. Oben konnte man aber sehen, dass Schotter transportiert wurde.</p>]]>
      </description>
  </item>
  <item>
    <link>http://philip-zander.de/blog/71-firefox+3.html</link>
    <title><![CDATA[Firefox 3]]></title>
    <description>
    <![CDATA[Nach langem Warten konnte ich meine Neugier nun nicht mehr zurückhalten - und habe den Release Candidate 1 der neuesten Firefox-Version heruntergeladen. Der Release Candidate ist der Nachfolger von 5 vorangegangenen Betas und entspricht sozusagen bereits der finalen Version. Die Installation ist problemlos, und die Einstellungen, Plugins und Passwörter werden vom Vorgänger automatisch übernommen. Ein Parallelbetrieb von Firefox 2 und 3, wie ich ihn zuerst angestrebt hatte, ist aber nicht empfehlenswert, bzw. führt zu Fehlern. Nach der kompletten Deinstallation beider Füchse und der Neuinstallation des Firefox 3 ging aber alles glatt.
<p>Als erstes fällt am neuen Firefox die überarbeitete Oberfläche auf, die nun an jedes Betriebssystem optimal angepasst sein soll, also auch an Vista. Für Vista gibt es aber noch einige Erweiterungen, die den Firefox noch besser in das Look&Feel von Vista einfügen, indem zum Beispiel der gesamte obere Fensterbereich verglast wird. Die Stylesheets, die sich mit dem Plugin "Stylish" übrigens sehr komfortabel einbinden lassen, also ein echter Tipp, kopieren größtenteils den Stil des Internet Explorers 7. Auch wenn ich nun ganz und gar kein Freund des IE bin, muss ich zugeben, dass sich das Design sehr gut in Vosta einfügt und vor allem mit dem Glassframe besser harmoniert als der Firefox-Style, den ich ansonsten aber auch sehr gelungen finde.</p>
<p>Auf den zweiten Blick wird einem Auffallen, dass sich der Seitenaufbau beschleunigt hat und der Arbeitsspeicherverbrauch gesunken zu sein scheint. Außerdem ist das Scrollen mit dem mittleren Mausbutton angenehmer geworden. Einige Merkwürdigkeiten und Bugs wurden beseitigt, die Zoomfunktion wurde überarbeitet und zoomt nun nicht nur den Text, sondern die ganze Seite inklusive Bilder und Layout. Was ich hierbei aber noch nicht so gelungen finde ist, dass man nicht mehr auf exakt 100% zurückzoomen kann. das geht nur über einen Eintrag im Menü - Das sollte von den Entwicklern noch verbessert werden, finde ich.</p>
<p>Lange Rede, kurzer Sinn, hier gibts einen kleinen Apetithappen in Form eines Screenshots von meiner Konfiguration:</p>
<img src="/firefox3.png" alt="Screenshot des Firefox 3" /><p>
Sieht doch hübsch aus, nicht? Wenn ihr den Firefox 3 auch haben wollt, <strong>macht doch beim <a href="http://philip-zander.de/blog/73-firefox+download+day+2008.html">Firefox Download day 2008</a> mit!</strong></p>]]>
      </description>
  </item>
  <item>
    <link>http://philip-zander.de/blog/70-spammer+jetzt+schon+am+telefon.html</link>
    <title><![CDATA[Spammer jetzt schon am Telefon]]></title>
    <description>
    <![CDATA[Spamming per E-Mail scheint wohl wegen der Spam-Filter nicht mehr auszureichen. jetzt werden die Methoden offensichtlich noch dreister: Heute war Spam auf unserem Anrufbeantworter! Werbung für eine Abzock-Internetseite namens "Nac<span style="display: none">§$gjhg§$</span>hbarsch<span style="display: none">§$gjhg§$</span>aft24.ne<span style="display: none">§$gjhg§$</span>t", über die schon berichtet wurde. Find ich echt dreist. Und illegal ist das Ganze auch noch, denn man darf keine telefonwerbung bei Leuten betreiben, die diese rnicht ausdrücklich zugestimmt haben. Aber das scheint unseriöse Abzockerfirmen wohl wenig zu interessieren...]]>
      </description>
  </item>
  <item>
    <link>http://philip-zander.de/blog/69-gampad+kaputt.html</link>
    <title><![CDATA[Gampad kaputt...]]></title>
    <description>
    <![CDATA[Echt geil, da hat man nach zwei Jahren endlich ein Spiel gefunden, das sogenannte "Force Feedback" des Gamepads auch mal ausnutzt, und eine knappe Woche später bricht das Digitalpad desselben ab. Das Tollste an der Sache ist natürlich, dass die Herstellergarantie gerade erst vor zwei Wochen abgelaufen ist. Schade, weil ich mit dem Controller ansonsten bisher absolut zufrieden war. Die zwei sehr präzisen Analogsticks funktionieren ja noch tadellos, aber manche Spiele, z.B. 2D-Jump'n'Runs sind damit einfach so gut wie unspielbar. Jetzt kann ich mir wohl das gleiche Gerät noch mal kaufen, denn das neuere Modell von Saitek überzeugt mich (von der Ergonomie her) nicht wirklich. Die bestenfalls 25 Euro für das Gerät sind wohl verkraftbar, dennoch frage ich mich, wie die Hersteller es schaffen, dass ihre Produkte immer wenige Wochen nach dem Ablauf der Garantie kaputt gehen. Bei meinem Joystick von Logitech war es nämlich genau das gleiche. C.a. ein halbes Jahr nach Ablauf der Garantie funktionierte plötzlich der obere Tastenblock nicht mehr, wodurch er praktisch wertlos wurde.
<p>Übrigens: Eigentlich sollte hier ein Foto von dem kaputten Controller rein, aber ich finde meine Kamera nicht, was aber auch nicht schlimm ist, weil das Teil uralt ist und eine beschissene Bildqualität hat. Aber immerhin - es hat auch Jahre nach der Garantie noch funktioniert.</p>]]>
      </description>
  </item>
  <item>
    <link>http://philip-zander.de/blog/68-grafikkartentreiber+einen+schritt+vor+und+zwei+zurueck.html</link>
    <title><![CDATA[Grafikkartentreiber - Einen Schritt vor und zwei zurück]]></title>
    <description>
    <![CDATA["Never change a running system" sagt ja ein bekanntes Informatikersprichwort. Nun sind mir schon öfter Verschlimmbesserungen passiert, aber offensichtlich habe ich immer noch nichts daraus gelernt. Heute wollte ich also "kurz mal eben" gucken, ob es eine neue Version meines Grafikkartentreibers gibt. Also gut, schnell mal die Internetseite von Nvidia aufgesucht und nach Treibern geschaut, und tatsächlich hatte der Treiber dort ein aktuelleres Datum, als der den ich installiert hatte. Nachdem ich den 50 mb großen Treiber heruntergeladen und installiert hatte, überprüfte ich gleich die Funktionsfähigkeit, indem ich das Spiel Trackmania United startete. Doch oh Schreck, sämtliche Schatten waren zerstört. Ich kannte diesen Bug bereits, und war froh, dass er verschwunden war, als ich ein Update installiert hatte, aber nun war er wieder da. Den alten Treiber konnte ich nicht wiederherstellen, weil der dafür zuständige Button in der Systemsteuerung ausgegraut war - Toll. Also installierte ich auf gut Glück den Treiber noch einmal neu. Danach wurde es aber noch schlimmer. Jetzt flimmerte in dem Spiel die Straße und ständig erschienen seltsame Artefakte und ähnliche Bildfehler... ganz schön hässlich. Das einzige, was mir übrig blieb, war den Treiber komplett zu deinstallieren, was ich bisher gemieden hatte, weil man ja nie sicher sein kann, ob Windows die Hardware anschließend wieder erkennt. Und ein Windows ohne sichtbare Oberfläche wäre ein bisschen gar nicht bedienbar. Zum Glück ging aber alles glatt, und ich konnte den Treiber anschließend jungfräulich wieder installieren. Ich bin zwar froh, dass jetzt alles wieder so ist wie vorher, aber ärgerlich ist es schon, erst einen Treiber insgesamt dreimal zu installieren, und einmal zu deinstallieren, nur um hinterher wieder ein system zu haben, dass genau so ist wie vorher. Wenigstens war ich so ein Weilchen beschäftigt.]]>
      </description>
  </item>
  <item>
    <link>http://philip-zander.de/blog/67-danke+all+inkl.html</link>
    <title><![CDATA[Danke, All-Inkl!]]></title>
    <description>
    <![CDATA[Na sowas, heute mal wieder in die Datenbank meiner Homepage reingeschnuppert, und siehe da: Auf einmal hab ich MySQL 5 und phpMyAdmin 2.11! Das trifft sich hervorragend, da ich erst kürzlich überlegt habe, den Support um einen Umzug auf einen Server mit diesen Voraussetzungen zu bitten. Nun hat sich das praktischerweise von allein erledigt.
<p>Danke, All-Inkl!</p>]]>
      </description>
  </item>
  <item>
    <link>http://philip-zander.de/blog/66-kiemlappen.html</link>
    <title><![CDATA[Kiemlappen]]></title>
    <description>
    <![CDATA[Beim Stichwort "Kiemlappen" findet Google nur 3 Webseiten. Damit die nicht so alleine sind: Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen Kiemlappen.
Das sollte wohl reichen.]]>
      </description>
  </item>
  <item>
    <link>http://philip-zander.de/blog/65-bildungserfolg+in+deutschland+pisa+studie.html</link>
    <title><![CDATA[Bildungserfolg in Deutschland (PISA-Studie)]]></title>
    <description>
    <![CDATA[		<p>
			Heute haben alle achten Klassen an unserer Schule, also auch meine, einen PISA-Vergleichstest
			im Fach Deutsch geschrieben. Der Schwerpunkt das Tests lag auf "Textverständnis", damit ist das
			Herauslesen von Informationen aus Texten gemeint. Dass dieser Test höchstwahrscheinlich verdammt
			einfach würde, ist mir seit der Vergleichsarbeit in Mathe, klar gewesen. Aber die PISA-Studie
			konnte meine Erwartungen tatsächlich noch toppen: So war bereits eine der Beispielaufgaben das
			<strong>Auslesen eines Wertes aus einer Tabelle</strong>. Die richtigen Aufgaben waren 
			dann auch nicht schwieriger - der ganze Test bestand aus Multiple-Choice-Aufgaben mit
			meist 4 Auswahlmöglichkeiten. Alle Antworten auf die Fragen standen 1:1 im Klartext in
			den Texten - Angesichts dessen, dass wir in Deutsch bereits Interpretationen von Texten
			wie "Der Keller: Eine Entziehung" (von Thomas Bernhardt) schreiben, fast schon eine Beleidigung.
			Das Niveau dieses Tests war so niedrig, dass ein Großteil der Klasse nach 20 min bereits fertig
			war, obwohl 90 Minuten dafür vorgesehen waren.
		</p>
		<p>
			Bei diesen Tests wird klar, wie die "Erfolge" in der Bildungspolitik der letzten Jahre
			zu erklären sind. Ich habe (hatte ja noch Zeit übrig) auf meinen Test folgendes Diagramm
			gezeichnet: (nicht das Original, wer hätte das gedacht :3)
			<br /><img src="pisa.png" alt="Diagramm zum Niveau der PISA-Tests (Paint)"
			title="Scheiß Quali, made in paint :)" /><br />
			Bei solchen Statistiken kann man sich  ausmalen, wie der tolle Wirtschaftsaufschwung
			zu Stande gekommen ist...
		</p>]]>
      </description>
  </item>
  <item>
    <link>http://philip-zander.de/blog/64-firefox+erweiterte+suchfunktion+in+adresszeile.html</link>
    <title><![CDATA[Firefox: Erweiterte Suchfunktion in Adresszeile]]></title>
    <description>
    <![CDATA[		 Oft kommt es vor, dass man auf die Schnelle irgendetwas suchen möchte. Weil die
		 meisten Leute zu faul sind, sich dafür extra durch die Lesezeichen-/Favoritenliste
		 zu wühlen, oder gar die gesamte Adresse einzugeben, gibt es in allen gängigen
		 Browsern einige Funktionen, die die Suche erleichtern sollen. Dazu gehören
		 zum Beispiel die kleinen Suchboxen, die nun auch der Internet Explorer seit
		 Version 7 unterstützt, oder die Weiterleitung eines Begriffes an eine
		 Standardsuchmaschine, wenn man keine vollständige Adresse, sondern ein
		 Suchwort in die Adresszeile eingibt.

		 <p><img src="/screen_search2.png" alt="Adresszeilensuche in Opera" /><br />
		 Opera geht in diesem Punkt noch etwas weiter und ergänzt das Suchfeld um
		 eine sehr nützliche Funktion, die es ermöglicht mit bestimmten Keywords
		 bestimmte Suchmaschinen zu befragen. So wird beispielsweise eine Eingabe
		 mit der Syntax <code>g Suchwort</code> an Google weitergeleitet,
		 <code>y Suchwort</code> an Yahoo, usw. Es lassen sich noch weitere Abkürzungen
		 hinzufügen.
		 <p>
		 Weniger bekannt dürfte sein, dass auch der <strong>Mozilla Firefox</strong>
		 diese Art der Suche <strong>wie in Opera</strong> anbietet. Beim Firefox sind jedoch keine Suchmaschinen
		 "vorinstalliert", stattdessen muss der Benutzer diese in mühsamer Handarbeit
		 selbst anlegen. Diese Verknüpfungen von Stichwörtern und Suchmaschinen sind
		 jedoch mit den Lesezeichen verknüpft, weshalb ich empfehle, einen Unterordner
		 anzulegen, um nicht auf Dauer sein Menü vollzumüllen.
		 Die Funktion, um Stichwörter für die Suche hinzuzufügen, ist etwas versteckt,
		 aber einfach zu bedienen. </p>
		 
		 <ol>
<li style="background: url(/screen_search3.png) right top no-repeat; height: 205px;">
  <div style="display:none"><img src="/screen_search3.png" alt="" /><br /></div>
  <div style="padding-top: 40px; padding-right: 500px; text-align: justify">Zu erst navigiert man zu der Seite der Suchmaschine. Nach einem Rechtsklick auf das entsprechende Suchfeld der Seite findet man im PopUp-menü den Eintrag <em>"Ein Schlüsselwort für diese Suche hinzufügen"</em>. Nach einem Klick darauf öffnet sich ein kleines Fenster.</div></li>
<li style="background: url(/screen_search4.png) right top no-repeat; height: 205px;">
  <div style="display:none;"><img src="/screen_search4.png" alt="" /><br /></div>
  <div style="padding-right:500px; padding-top: 20px; text-align: justify">In diesem Fenster kann man einen Namen für die Suche bzw das Lesezeichen festlegen. Sinnvollerweise wählt man hier den Namen der Suchmaschine oder Seite (z.B. google, Yahoo, Youtube,...). In die Textbox <em>"Schlüsselwort"</em> kommt nun das eigentliche Schlüsselwort für die Suche. Man sollte es am besten nicht zu lang wählen, schließlich will man ja Zeit sparen.</div></li>
		 <li style="background: url(/screen_search6.png) right top no-repeat; height: 205px;">
  <div style="display:none;"><img src="/screen_search6.png" alt="" /><br /></div>
  <div style="padding-right:500px; padding-top: 20px; text-align: justify">Nach dem Klick auf OK wird das neue Lesezeichen im ausgewählten Ordner
		 angelegt. Wie gesagt, ich empfehle hierfür einen speziellen Unterordner nur
		 für Suchen.</div>
		 </li>
		 </ol>
		 <p>
Dieser Vorgang funktioniert übrigens nicht nur für Suchmaschinen, sondern für
		 alle Seiten, die eine Suchfunktion anbieten. Dazu gehören Video-Portale,
		 Foren, viele Blogs usw... Ich hoffe, das war jetzt für manche von euch hilfreich,
		 ich zumindest schätze diese Funktion sehr.</p>]]>
      </description>
  </item>
  <item>
    <link>http://philip-zander.de/blog/63-2007+neigt+sich+dem+ende+zu.html</link>
    <title><![CDATA[2007 neigt sich dem Ende zu]]></title>
    <description>
    <![CDATA[<div style="width: 100%; height: 650px; background: #000000 url(/newyear1.jpg) right top no-repeat; width: 100%; color: white">
<div style="padding-top: 30px; font-size:24pt;padding-left: 40px;"><strong>Frohe Feiertage </strong></div>
<div style="text-align: center; font-size: 32pt; padding-top: 470px" /><strong>... und einen guten Rutsch ins neue Jahr!</strong></div>
</div>]]>
      </description>
  </item>
  <item>
    <link>http://philip-zander.de/blog/62-+traue+keiner+statistik+die+du+nicht+selbst+getuerkt+hast.html</link>
    <title><![CDATA["Traue keiner Statistik, die du nicht selbst getürkt hast!"]]></title>
    <description>
    <![CDATA[Das man skeptisch gegenüber Statistiken sein sollte, weil sie gerne zu den eigenen Gunsten "optimiert" werden, weiß jeder. Vor wenigen Tagen habe ich diesen Vorgang allerdings (zu meinen gunsten) am eigenen Leibe erfahren.
<p>In Hessen wird in der achten Klasse von sämtlichen Schulen eine Vergleichsarbeit geschrieben. Um eine gerechte Bewertung zu garantieren ist selbstverständlich die Benotung der Arbeiten genau festgelegt. Die Arbeit ist bei unserer Klasse sehr gut ausgefallen (keine Note schlechter als 3). Warum? Ganz einfach! Im Gegensatz zu "normalen" Arbeiten entspricht die Hälfte der Punktzahl nicht einer 4- sondern einer 3. Entsprechend verzerrt sind auch die anderen Noten. Mit 37,5 von 48 erreichbaren Punkten habe ich auf diese Weise eine 2+ bekommen - gut für mich. Aber unter einer ehrlichen Statistik verstehe ich etwas anderes... und wenn sich unsere tolle Kultusministerin dann zum Halbjahresende damit rühmt, wie gut die hessischen Schüler abgeschnitten haben, wissen wir, wie das zu Stande kam...</p>]]>
      </description>
  </item>
  <item>
    <link>http://philip-zander.de/blog/61-ca+14+00274+jahre+philip.html</link>
    <title><![CDATA[ca 14,00274 Jahre Philip]]></title>
    <description>
    <![CDATA[<h3>...bzw 14 Jahre und ein Tag</h3>
Hallo, für die, die es noch nicht gemerkt haben: Gestern war wieder Jubiläum: <strong>14 Jahre Philip!</strong><br/>
Bekommen habe ich vor allem Geld, dass ich in einen neuen Computer zu investieren gedenke, dazu noch eine Schreibunterlage, und Klamotten (mein Favorit xD), nicht zu vergessen den erstklassigen Käsekuchen nach "Familienrezept" (offensichtlich ein von meiner Uroma abgewandeltes Dr. Oetker-Rezept) von meiner Mutter! (Leider schon fast alle :/ )
<p>
Feiern werde ich aber nicht, weil ich dazu, ehrlich gesagt, einfach zu faul bin :D
</p>]]>
      </description>
  </item>
  </channel>
</rss>
